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Zukunft braucht Herkunft

Historie

Die Historie der Traditionsmarke „Metz“ ist eine Erfolgsgeschichte – mit allen Höhen und Tiefen, die das unternehmerische Handeln mit sich bringen. Gegründet wird das Unternehmen 1938 von Paul Metz. Zunächst fertigt Metz elektronische Geräte für Carl Zeiss, doch schon bald beginnt der Unternehmer mit der Entwicklung und Produktion von Kurzwellensendern und -empfängern. Damit ist die Basis für den 1947 gegründeten Geschäftsbereich „Unterhaltungselektronik“ geschaffen.

Metz produziert Radios und Musikanlagen, später dann Fernsehgeräte. 1952 gründet Paul Metz einen weiteren Geschäftsbereich: die Blitzgeräte-Produktion. Das Unternehmen entwickelt sich rasant und gilt neben Grundig, Braun, Telefunken, Schneider oder Blaupunkt zu den weltweit führenden Innovatoren in der Unterhaltungselektronik.

Trotz der immer mächtiger werdenden Konkurrenz aus Fernost hält Metz konsequent an seiner „Made in Germany-Philosophie“ fest und baut das Unternehmen weiter aus. Im Jahr 1979 komplettiert die Kunststoff-Produktion das Leistungsportfolio. 1993 stirbt Paul Metz und seine Frau, Helene Metz, führt die Geschäfte weiter.

Während sich in den Folgejahren immer mehr deutsche Traditionsmarken dem Druck der Billig-Konkurrenz aus Asien beugen müssen und vom Markt verschwinden, hält Metz die Fahnen weiter hoch. Immer neue Produktinnovationen sorgen dafür, dass sich das fränkische Unternehmen behaupten kann. Im Jahr 2014 ist der Druck jedoch zu groß geworden. Metz gerät in eine wirtschaftliche Schieflage und muss Insolvenz anmelden.

Im Mai 2015 schließlich steigt die Fürther Daum-Gruppe ein, erwirbt das komplette Firmenareal in Zirndorf und führt die Blitzlicht- und Kunststoffsparte weiter. Die TV-Sparte wird von einem chinesischen Konzern übernommen. Die Daum-Gruppe ist ein in Europa führender Spezialist für elektronische Antriebslösungen für Fahrradergometer und E-Bikes.